projekte - frauen-netzwerk-kunst  
     
  zum Anschauen des Katalogs bitte auf die untere freie Fläche im Viereck klicken  
   
     
  Fünf Symbolbilder entstanden an vier unterschiedlichen Orten.  
     
     
 
Größe:   H 114cm    B 93cm
Material:  

Sand, Farbe, Stoff, Nägel, Holz, Garn, Garnröllchen

Technik:   Drucktechnik , experimentelle Sandarbeit, genagelt
       
1. Bild:   09.11.- 04.12.2009 Ausstellungsvernetzung; Frauenbibliothek Saarbrücken
    05.12.- 30.04.2010 Logopädische Praxis Andrea Michel Saarbrücken
2. Bild:   26.11.2011   Tagesvernetzung auf dem Perchtenbazar (von Arkuna) in Stuttgart
3. Bild:   16.02.2012 Tagesvernetzung im Frauen und Bildungszentrum Kempten
4. Bild:   25.05.- 28.05.2012  Seminarvernetzung; Kreistanztage, Frauenbildungszentrum Charlottenberg
5. Bild:   06.11.- 30.11.2012 Ausstellungsvernetzung; Frauenbibliothek Saarbrücken
 
     
 
"frauen-netzwerk-kunst" hat ihren Ausgangspunkt in der Ausstellung  Reibung- Reifung- Reichtum in der Frauenbibliothek Saarbrücken, 2009.
Zu diesem Zeitpunkt war das Projekt als solches noch nicht geplant.
Ich zeigte in der Ausstellung 3 Bilder: "die Spirale" "die Stille" und das erste Verwebungsbild die alle drei zur Grundlage des Arbeitsprozess wurden.
 
     
  Nach der Ausstellung entwickelte ich die Vernetzungsidee weiter und machte mich mit meinem Projekt auf den Weg  zu verschiedenen Frauenorten in Deutschland.
Die Bilder sind vom Aufbau alle ähnlich: auf einem bearbeiteten Untergrund (mit Sand; Farbe, Stoff, Papier – oft auch mehrlagig) werden Nägel und 3 Garnröllchen angebracht.
Als Motiv steht der Kreis oder Kreisendes in unterschiedlichen Variationen im Mittelpunkt.
Für jede Bildvernetzung wurde ein neuer Untergrund geschaffen. Jedes Bild hat eine individuelle Idee.
Die Zahl Fünf, der ich durch die fünf Arbeiten einen besonderen Platz einräume, steht für Erweiterung und Ausdehnung.

Das übergeordnete Ziel war, dass Frauen durch Vernetzung ihre Potentiale stärken, gemeinsam an einer Zukunftsvision weben, die das Leben auf der Erde für alle noch möglich macht.
Meine Sichtweise auf mein künstlerisches Arbeiten veränderte sich im Laufe der Projektzeit. Ich wollte neue Kunst-Räume öffnen und erforschen. Mir wurde immer wichtiger den Abstand zwischen Betrachterin und Kunstwerk zu verkleinern. Kunst lebt von den Personen, die sie betrachten.
Je näher sie dem Kunstwerk sind, desto mehr wird Kunst eine Möglichkeit, Ideen in die Welt zu geben und neue Wege der Kommunikation und des Austausches zu schaffen.
Dies machte ich durch die Vernetzungsbilder ganz konkret und rituell möglich.

Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat im Januar 2015 das gesamte Projekt "frauen-netzwerk-kunst" angekauft.

 
   
   
copyright © 2011 alwin alles